Das Tagesgeld – nicht nur ein Segen

Die Zinsen bei lang angelegtem Geld sind lange nicht mehr so hoch wie früher. Möchte man mittelfristig Geld anlegen, beispielsweise 3-7 Jahre, so lohnt sich das heute kaum mehr. Einfach nur dafür Geld zu bekommen Geld Geld sein zu lassen ist natürlich eine schöne Sache, die Frage ist jedoch ob man dafür sein Geld wirklich für Jahre fest anlegen muss. Aus diesem Grund legen mehr und mehr Sparer ihr Geld als Tagesgeld an, doch Tagesgeld ist auch nicht mehr der Segen, der er früher einmal war.

Mit Tagesgeldkonten wird inzwischen überall geworben, jedoch gibt es enorme Unterschiede je nachdem wo man sein Tagesgeld anlegt. Der wohl scheinbar wichtigste Unterschied ist die Zinshöhe. Bei einigen Banken bekommt man auf sein Tagesgeld gerade einmal 1,5% und bei anderen Banken wir mit 3,5% geworben. Jedoch muss man bei der scheinbaren Zinshöhe aufpassen, denn bei einigen Banken ist diese nicht konstant. So ist die Zinshöhe oft nur für einen bestimmten Zeitraum zugesichert oder nur für einen bestimmten Betrag. So ließt man oft, dass beispielsweise die ersten 5000 Euro mit 3% verzinst werden und das weitere Tagesgeld nur noch mit 0,75%. Hier muss man sich sehr genau informieren und dies auf das komplette Tagesgeld umrechnen oder bei verschiedenen Banken anlegen.

Ein weiteres Problem sind die öfters anfallenden Kontoführungsgebühren. Die werben manchmal berechnet, wenn der monatliche Geldeingang zu gering ist oder die Höhe des Tagesgelds zu gering ist. Auch hier muss man genau nachlesen, ob es irgendwelche Grenzen oder versteckten Kosten gibt. Manchmal sind Konten auch das erste Jahr von Kontoführungsgebühren befreit und in den Folgejahren fallen sie an. Solche Kosten können den kompletten Gewinn des Tagesgelds zerstören.

Tags: , ,

  • Digg
  • Del.icio.us
  • StumbleUpon
  • Reddit
  • Twitter
  • RSS

Sag was dazu!