Prepaidkreditkarten: Vor- und Nachteile

Prepaidkreditkarten sind keine eigentlichen Kreditkarten in dem Sinne, dass man mit ihnen über einen Kredit in einem bestimmten Rahmen verfügt:
Man kann lediglich das Geld abheben oder ausgeben, das man vorher z.B. von einem Girokonto auf das Kreditkartenkonto überwiesen hat. Damit sind Prepaidkreditkarten zwar im Prinzip günstiger, da man keine Kreditzinsen zu zahlen hat, dafür sind sie aber auch weniger flexibel und bei einigen Anbietern fallen Kartengebühren an. Zwei große Vorteile hat eine Prepaid Kreditkarte dennoch: Man kann seine Ausgaben genau kontrollieren, und das Guthaben auf einem Prepaid-Kreditkartenkonto wird üblicherweise mit 1-2%, also ähnlich wie Tagesgeld, verzinst. Damit eignen sich Prepaidkreditkarten besonders für junge Menschen die ihre Ausgaben im Überblick behalten müssen und auch als flexible, verzinste Geldanlage.

Die Konditionen der einzelnen Anbieter von Prepaid-Kreditkarten können sich zum Teil erheblich unterscheiden. So fallen nicht nur je nach Angebot unterschiedlich hohe Jahresgebühren an, sondern auch die Guthabenverzinsung und die Gebühren für Servicedienste wie Bargeldabhebung am Automaten variieren. Die LBB Visa Prepaid Kreditkarte zum Beispiel bietet bis zu 2,25% Verzinsung auf das Guthaben auf dem Kreditkartenkonto, und wie bei den meisten Anbietern sind auch für diese Prepaid Kreditkarte keine Schufa-Auskunft oder Einkommensnachweise nötig. Auch die Höhe der täglichen Verfügbarkeit kann sich je nach Angebot unterscheiden: Während bei der LBB Visa Prepaid Kreditkarte bis zu 10 000 Euro täglich aus dem Guthaben verwendet werden können liegt die Grenze bei anderen Anbietern schon bei 500 oder 1 000 Euro pro Tag.

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